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Helle Sonnenstrahlen blendeten das kleine Fellbündel, als es vorsichtig die noch unschuldigen graublauen Augen öffnete. Blinzelnd wandte sich ihr Blick zu der Katze deren Geruch ihr so vertraut war wie ihr eigener, doch in den Augen ihrer Mutter lag keine Freude. War es Scham? Oder Hass? Vielleicht Enttäuschung? Vielleicht war es zu früh, vielleicht war es zu spät, woher sollte sie wissen was der rechte Zeitpunkt war? Oder war sie am falschen ort? Was hatte sie falsch gemacht, war ihre Mutter nicht stolz auf sie? Hilflos fiepte das kleine, sie hatte so Hunger…es tat schon weh. Als wäre da ein kleines Monster in ihrem Magen, dass sie unentwegt biss. Die Blicke der beiden Katzen trafen sich wieder, Morgensees blick voller Abscheu und dennoch zog sie unter dem besorgten Blick Dämmerschattens das Junge an sich und begann es widerwillig zu säugen.  Erleichterung machte sich in dem Jungen breit, als es seinen Hunger stillen konnte. Ein weiteres Junge begann zu fiepen, Tropfenjunges das Junge von Dämmerschatten hatte sich auf die kräftigen Pfoten gerappelt und starrte ihre Mutter neugierig an. ‚’’Darf ich jetzt endlich mit dem Jungen spielen? Bitte, ja? Mir ist so langweilig…Außerhalb der Kinderstube redet man auch über nichts anderes mehr…Morgensees Junges hier, wer ist der Vater da…niemand interessiert sich mehr für mich!’’ verärgert plusterte die baldige Schülerin ihr graues Fell auf, das ganze ging ihr gewaltig gegen den Strich, Krieger waren ja so langweilig ‚’’Ist mir doch egal ob sie eine Halbclankatze ist oder-‚’’ Je wurde die junge Kätzin von einem wütendem Fauchen Morgensees unterbrochen, mehr sagte die Königin allerdings nicht dazu. Tropfenjunges Mutter schleckte ihrem Jungen beruhigend über den Kopf ‚’’Hüte deine Zunge…manche Katzen reißen dir für soviel Neugier die Ohren ab’’ die Königin hatte das Gefühl, dass dies auch für Katzen wie Morgensee gelten könnte…auch wenn sie die Kätzin ganz gerne mochte, so war nicht zu übersehen das sie nicht zögern würde jedem die Ohren zu zerfetzen, der es wagte auch nur ein falsches Wort in den Mund zu nehmen.
Von diesem Tag an fütterte Morgensee ihr Junges wenigstens täglich, dass Junge war bald stark genug auf ihren Pfoten zu stehen und mit ihrer Baugefährtin zu spielen. Natürlich gewann Tropfenjunges jedes Spiel, immerhin war sie älter erfahrener und größer als das spindeldürre gelbliche Fellbündel doch das machte dem anderen Jungen nicht viel aus. Nein ganz im Gegenteil, es schien regelrecht froh darüber zu sein wenigstens Tropfenjunges Aufmerksamkeit gewonnen zu haben. Und wenn sie verlor, so strengte sie sich nächstes Mal einfach noch mehr an, was Dämmerschatten immerzu lobte, Morgensee jedoch gekonnt ignorierte.

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