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PrologBearbeiten

Morgensees Sicht:
In der Kinderstube des WasserfallClans hat die Königin Morgensee ein Junges bekommen: eine kleine, gelbbraune Kätzin. Schon kurz nach der Geburt zeigt sie Unwillen das Junge aufzuziehen. Der Heilerin Giftblick fällt das sofort ins Auge, sie spöttelt darüber, aber nach kurzem Zögern lässt Morgensee das Kleine bei sich trinken. Sie denkt an den Vater des Jungen, und an den Namen, den sie dem Jungen geben wollten: Sonnenjunges. Schließlich gibt die ihr genau diesen Namen, obwohl sie sich auch überlegt hatte, es mit einem grausamen Namen zu strafen. Die Katzen des Clans tuscheln darüber wer wohl der Vater des Jungen ist, da Morgensee sich schon vor längerer Zeit von ihrem alten Gefährten Braunstreif getrennt hat. Einige munkeln, Morgensee wäre dem Clan untreu und hätte eine Affäre mit einem Kater aus einem fremden Clan, oder mit einem Hauskätzchen. Viele behandeln die Königin daher von oben herab, als wäre sie minderwertig. Nesselstern gefällt die Entwicklung nicht besonders, doch die lässt ihren Clan erstmal nur gewähren. Wasserglanz ist eine der wenigen Katzen, die Morgensee verteidigen. Braunstreif schweigt über Sonnenjunges. Man hört das Gemurmel der Anderen sogar in der Kinderstube. Morgensee reagiert gereizt und abwehrend auf alle Fragen bezüglich des Jungen, oder des Vaters. Man sieht Morgensee in der Kinderstube, welche ihre Tochter wütend anstarrt und grob beiseite schiebt. Der Clan deutet dieses Verhalten als Bestätigung. Als Morgensee aus der Kinderstube kommt, wechseln die tratschenden Katzen schnell das Thema, was auch die Königin misstrauisch stimmt. Sie fühlt sich verfolgt und hat Angst, dass man sie in die Verbannung treibe. Nesselstern und ihre Schwester Himmelssprung, welche Zweite Anführerin ist, betrachten das Ganze eher besorgt, als interessiert. Sie wollen um jeden Preis vermeiden, dass ihr Clan in die Brüche geht und erkundigen sich daher selbst nach Sonnenjunges' Gemütszustand. Selbst bei diesen Katzen zeigt sich Morgensee aggressiv und reizbar. Noch mehr Grund für die restlichen Katzen neue waghalsige Theorien aufzustellen. Allerdings kann niemand sich das angewiderte Verhalten Morgensees erklären. Die Königin selbst verbringt die meiste Zeit allein

Kapitel 1Bearbeiten

Sonnenjunges' Sicht:
Einige Tage später öffnet Sonnenjunges die Augen und sieht zum ersten Mal das Licht der Welt. Anfangs ist sie noch ziemlich unbeholfen, sie stolpert noch halbblind durch das Nest. Die meisten Königinnen hätten ihre Kleinen zu sich an den Bauch gezogen, um zu vermeiden, dass es sich in diesem Zustand noch verletzen könnte. Nicht aber Morgensee. Sie scheint gradezu darauf zu hoffen. Nachdem sich Sonnenjunges' Augen endgültig an die Helligkeit gewöhnt haben, sieht sie endlich die Kätzin, die ihr Instinkt sofort als ihre Mutter erkennt. Aber Sonnenjunges ist noch zu jung, um Morgensees Verhalten zu verstehen, aber sie erkennt unterbewusst, dass etwas nicht zu stimmen scheint. Die Harmonie in der Kinderstube wird von einer düsteren Atmosphäre gedrückt. Morgensee scheint Sonnenjunges nicht leiden zu können, sie schaut das Junge kaum an. Sobald Sonnenjunges ihr ins Gesicht sehen will, wendet sie sich augenblicklich ab. Eine gewisse Abscheu ist in Morgensees Gesicht zu sehen, wenn sie das Kleine säugt. Sie spielt auch nur sehr halbherzig mit ihr und die Dinge, die sie zu ihrer Tochter sagt, bestehen aus kurzen, knappen Antworten. Sonnenjunges bekommt keine Geschichten vom SternenClan erzählt, sie weiß gar nichts über ihn. Aber einmal wagt sie es nach ihrem Vater zu fragen. Daraufhin springt Morgensee wütend auf und starrt ihrer Tochter drohend ins Gesicht, zum ersten und zum letzten Mal, sie braucht keine Worte, um die Drohung verständlich zu machen. Das ist der Moment, wo Sonnenjunges zum ersten Mal Angst vor ihrer Mutter empfindet. Die anderen Katzen des WasserfallClans tratschen weiter über den möglichen Vater Sonnenjunges'. Die meisten sind mittlerweile der Ansicht, dass Sonnenjunges eine HalbClan-Katze ist, nur aus welchem Clan der Vater ist, wissen sie nicht. Einige besonders Neugierige checken bereits die feindlichen Grenzpatrouillen ab, wenn diese kommen, um die Markierungen aufzufrischen. Der Vater bleibt unerkannt. Morgensee reagiert weiterhin jedes Mal ungehalten, wenn eine Katze nach dem Vater fragt. Wasserglanz, die sich bisher immer auf Morgensees stand, wird auch den anderen Clanmitgliedern ausgefragt. Selbst die jüngsten Schüler ahnen mittlerweile, dass mir Sonnenjunges etwas nicht stimmen kann. Als Sonnenjunges einmal aus der Kinderstube rauskommt, tritt einer von ihnen sie kräftig, obwohl sie nichts gemacht hat. Ihre älteren Halbgeschwister besuchen sie oft in der Kinderstube und spielen mit ihr. Sonnenjunges mag ihren Halbbruder Sumpfschweif mehr als ihre Halbschwester Harzpfote, aber sie empfindet beide als netter als ihre eigne Mutter. Aus Neugier fragt Sonnenjunges sie nach ihrem Vater, vielleicht weil sie hofft, die Informationen, die ihre Mutter unter Verschluss hält, so rauszubekommen. Aber sie kann sich nicht vorstellen, dass Braunstreif auch ihr Vater sein soll. Einmal besucht auch Wasserglanz die Kinderstube und bringt Sonnenjunges einen Moosball mit. Kindlich wie sie noch ist, bezeichnet Sonnenjunges sie als 'Tante', nichtsahnend, wie sehr sie diese Kätzin später verfluchen würde, dass sie ein Junges bekommen würde.

Kapitel 2Bearbeiten

Sonnenjunges' Sicht:
Einige Wochen sind vergangen. Sonnenjunges sieht bei der Kriegerzeremonie von Harzpfote zu, welche nun Harzblatt heißt. Sie stellt sich vor, wie es wäre selbst an Nesselsterns Stelle zu stehen und eine Katze zu benennen, eine Anführerin zu sein. Kurz nach der Zeremonie stürzt sie sich auf den Moosball, den Wasserglanz ihr mitgebracht hat und ruft: "Ich bin Sonnenstern, die Anführerin des WasserfallClans!" Bei diesen Worten zuckt Morgensee entsetzt zusammen, als hätte sie Probleme mit der Vorstellung. Noch ist das ein unschuldiges Spiel, aber Sonnenjunges hat keine Ahnung von der Realität und dem, was ihr nun blühen sollte. Für Morgensee ist Sonnenjunges ein Störfaktor, eine Erinnerung, die sie auslöschen will. Bisher hat sie sie geduldet, aber jetzt dämmert es ihr, dass Sonnenjunges früher oder später ein Mitglied ihres Clans sein würde, vielleicht sogar die Anführerin. Irgendwann würden sie dahinter kommen, dass Morgensee wirklich untreu gewesen ist. Sie hat Angst um ihre eigene Haut, Angst vor der Verbannung, aber nicht um Sonnenjunges. Mit deren Leben geht es nun stark bergab. Morgensee stößt Sonnenjunges von sich, wenn sie trinken will und schiebt sie weg, wenn sie sich nachts an sie kuscheln möchte. Sonnenjunges friert, ihr Jungenfell ist noch nicht dicht genug, selbst wenn die Nächte der Blattgrüne warm sind. Morgensee schenkt Sonnenjunges immer weniger Beachtung, kümmert sich nicht um den Schmutz im Pelz ihrer Tochter. Ihr scheint alles egal zu sein. Sonnenjunges hat Hunger und jammert nach Milch, so laut, dass auch Morgensee sie schlägt. Danach ist sie still und verkriecht sich in eine Ecke der Kinderstube. Von dort aus beobachtet sie ihre Mutter. Die Königin liegt stundenlang in ihrem Nest herum, regt sich überhaupt nicht und starrt trübe ins Nichts, reagiert gereizt auf alle, die sie stören. Einige Katzen glauben, ihr Kopf hätte nach Sonnenjunges' Geburt gelitten und sie würde langsam in den Wahnsinn abdriften, dass die Wahrheit um ihre Tochter sie verwirrt und krank machen würde. Sonnenjunges geht ihrer Mutter aus dem Weg, langweilt sich aber entsetzlich. Milch bekommt sie nur sehr wenig, grade genug um nicht zusammenzubrechen. Denn das wäre dem Clan aufgefallen. Einmal noch geht Sonnenjunges nach draußen, dort sieht Giftblick das schmutzige, magere Junge. Als Heilerin wird ihr sofort klar, dass sie Nesselstern sagen müsse, sie solle das Kleine im Auge behalten. Mittlerweile geht niemand mehr in die Kinderstube, alle machen einen Bogen um Morgensee. Selbst wenn die Königin sich nun etwas zu Fressen vom Frischbeutehaufen holt, wechseln die anderen Katzen den Platz. Der Clan spaltet sich langsam auf und Sonnenjunges ist der Streitfaktor. Das alles geht fast einen ganzen Mond so weiter.

Kapitel 3Bearbeiten

Sonnenjunges' Sicht:
Eines Nachts nimmt Morgensee das Junge, während der Clan auf einer Großen Versammlung ist. Die meisten anderen Katzen liegen träge herum, warten auf Neuigkeiten oder geben sich die Zungen. Niemand hat Interesse an Morgensee, beziehungsweise ignorieren sie. Die Wache am Lager ist grade im Gespräch mit einer anderen Katze und daher abgelenkt. Deswegen ist es ein Klacks für Morgensee sich hinauszuschieben und in den Wald zu gehen. Sie hat einen grausamen Plan gefasst - sie würde Sonnenjunges töten, dann ins Lager zurückkehren, eine Wand der Kinderstube zerstören und behaupten, dass ein Raubtier das Junge gestohlen hätte, während sie selbst einen Waldspaziergang gemacht hätte. Mit ein bisschen Schauspielerei würde man das glauben, weil eine Patrouille neulich einen Fuchs gesichtet hat. Morgensee bringt Sonnenjunges zum Gebirge am Rande des WasserfallClan-Territoriums. Da die ihre Tochter am Nacken festhält, ist das Kleine in die Tragestarre verfallen. Der Hunger etc. haben noch dazu geführt, dass Sonnenjunges die ganze Zeit über nichts sagen konnte, wie als wäre sie im Koma. Die Reise bekommt sie nur unterbewusst mit. Erst als sie die Klippen bemerkt, regt dich ihr Verstand wieder. Morgensee bringt Sonnenjunges zu einer Klippe, um das Junge dort herunterzuwerfen. Sie verletzt Sonnenjunges mit ihren Krallen, zur Erinnerung an die Schmerzen, die sie ihretwegen durchmachen musste, und Sonnenjunges fängt panisch an zu schreien, trotz ihres geschwächten Zustands, als Morgensee sie über den Abgrund halten will. Währenddessen kehrt Nesselstern von der Großen Versammlung zurück und nimmt ganz schwach Morgensees Geruch wahr. Die Königin hatte das Lager ewig nicht verlassen. Die Wache hat keine Ahnung, also schaut Nesselstern in der Kinderstube nach, wo allerdings nur ein Spielzeug liegt. Sie ahnt nichts Gutes und nimmt Wasserglanz, Name und Name mit sich, um die Spur zu verfolgen, und befiehlt dem Rest ihrer Krieger im Lager zu bleiben. Auf der Klippe entdeckt sie zu ihrem Schrecken die Szenerie und befiehlt ihren Kriegern Morgensee Sonnenjunges abzunehmen, die Königin notfalls sogar zu töten, wenn sie sich wehren sollte. Sie versuchen Morgensee zu beruhigen, aber die Kätzin wehrt sich wütend. Sie ist in Rage, schlägt nach ihren Clangefährten. Keiner dringt zu ihr durch. Plötzlich taucht eine HurrikanClan-Patrouille auf, die ebenfalls den Lärm vernommen hat. Unter ihnen ist auch Rauchkralle. Bei seinem Anblick erstarrt Morgensee. Ihm gelingt es als Einziger Morgensee halbwegs zu beruhigen, so dass sie Sonnenjunges in Ruhe lässt und das Junge Nesselstern übergibt. Noch am selbigen Ort bekennt sich Rauchkralle der Vater des Jungen zu sein, was Morgensee bestätigt. Augenblicklich fordert er seine Tochter ein, da Morgensee ihr keine Mutter mehr sein kann. Nesselstern weigert sich heftig. Rauchkralle droht, die Sache werde nicht ohne Nachspiel sein. Allerdings lässt er seine Tochter in Ruhe. Nesselstern hebt sie hoch und beruhigt sie durch ihr sanftes Schnurren. Schweigend kehrt die Gruppe ins Lager zurück. Alle Katzen sind in Aufruhr und sind entsetzt, als Nesselstern und ihre Krieger von allem berichten. Einige Kätzinnen, die selber schon Junge gehabt haben, spucken Morgensee an. Die Königin erträgt das eisern und legt sich in die Kinderstube. Nesselstern stellt eine Wache vor dem Bau auf, die Morgensee nicht aus den Augen lassen soll und in regelmäßigen Abständen nach ihr sehen muss. Einige Katzen zischen, dass man Morgensee besser gleich töten solle. Nesselstern lehnt das ab. Die Debatten um Sonnenjunges gehen allerdings weiter. Da nun bekannt ist, dass der HurrikanClan-Krieger Rauchkralle der Vater ist, macht es die Sache noch schlimmer als sie ohnehin schon ist. Sumpfschweif, Harzblatt und Braunstreif halten sich höflich zurück. Überraschenderweise erklärt sich Braunstreif als einziger dazu bereit für Morgensee zu jagen, damit sie nicht verhungere. Nesselstern ist zufrieden und drückt Sonnenjunges liebevoll an sich. Die Wärme ist der Kleinen vollkommen fremd. Zum ersten Mal fühlt sie sich vollkommen sicher im Clan.

Kapitel 4Bearbeiten

Nesselsterns Sicht:
Fast alle Katzen wenden sich nun gänzlich von Morgensee ab. Sie meiden die Kinderstube wie die Pest und von der Königin wird nur noch als 'die Verräterin' gesprochen. Nur ihr Sohn Sumpfschweif und ihre Tochter Harzblatt, sowie einige andere Katzen behandeln sie noch normal, verteidigen sie dennoch nicht, besuchen sie aber dafür manchmal in ihrem Gefängnis. Morgensee bekommt davon allerdings nicht viel mit, da sie die meiste Zeit nur ins Nichts starrt und irgendwelchen Unsinn murmelt. Sie scheint endgültig wahnsinnig geworden zu sein. Alle anderen verachten sie und ignorieren sie gänzlich, oder verhalten sich aggressiv ihr gegenüber. Vor Morgensees Bau Wache zu stehen, ist der wohl unbeliebteste Job im ganzen Clan. Niemand macht diese Aufgabe freiwillig, nur Wasserglanz lässt sich dafür öfters zuteilen und redet mit der Königin, auch wenn diese kaum reagiert. Da es außer Morgensee keine einzige Königin gibt, die Milch hat, soll Morgensee trotz allem Sonnenjunges säugen. Das erregt noch mehr Missfallen. Doch Morgensee weigert sich und will nichts mehr mit ihrer Tochter zu tun haben. Selbst als Nesselstern es ihr befiehlt, weigert sie sich beharrlich und knurrt, sie würde lieber sterben, als dieser Brut einen Tropfen Milch zu geben. Einige Katzen sind der Ansicht man sollte Sonnenjunges dem HurrikanClan übergeben, um keine Streitigkeiten zwischen den Clans anzufechten. Nesselstern reagiert daraufhin wütend und knurrt besagte Katzen an, da Sonnenjunges ihrer Meinung nach unabhängig ihrer Herkunft zum WasserfallClan gehöre. Nesselstern nimmt Sonnenjunges mit in ihren Bau, damit das Junge nun endlich Ruhe von allem hat und sich erholen kann. Die Strapazen haben die Kleine endgültig ausgelaugt, sie schläft fast nur noch ununterbrochen. Wenn sie mal wach ist, jammert sie um Milch, aber auch nur sehr, sehr leise. Nesselstern macht sich große Sorgen um die kleine Kätzin. Sonnenjunges ist zu jung um Fleisch zu fressen, und es gibt keine Königin die ihr Milch geben könnte. Sie würde unweigerlich verhungern. Aber Nesselstern will das Kleine nicht einfach sterben lassen oder dem HurrikanClan übergeben. Beides erscheint ihr, als würde man einfach nur aufgeben. Nach einer Weile passiert etwas Unerwartetes: Durch ihen starken Mutterinstinkt und ihr unendliches Mitgefühl, ist sie in der Lage Milch zu prodizieren und sie säugt Sonnenjunges. Die Kleine ist gierig und trinkt viel. Sie putzt das Junge ausgiebig, reinigt es von dem Dreck und nach einer Weile schläft Sonnenjunges zufrieden ein. Nesselstern geht aus ihrem Bau, nicht aber ohne Sonnenjunges noch einmal sanft über den Kopf zu lecken und zu versprechen, ihr nachher eine Geschichte zu erzählen und ruft den Clan zusammen. Sie überrascht alle Katzen des WasserfallClans, indem sie verkündet, sie würde Sonnenjunges aufziehen und ihre neue Mutter sein. Einige Katzen sind empört darüber, andere befürworten es. Prompt bricht ein heftiger Streit aus, die echte Mutter soll entscheiden. Morgensee ist es vollkommen egal, sie faucht Nesselstern an, sie würde schon sehen was sie davon habe, dass Sonnenjunges ein Monster sei und sie den ganzen Clan letztlich entzweien würde. Morgensee zieht wieder in den Kriegerbau, wird dort gemieden und Sonnenjunges bleibt bei Nesselstern. Dort bekommt sie viele Geschichten erzählt, die sie spannend findet und ist begeistert vom SternenClan. Der Wunsch eine Anführerin zu werden, ist stärker geworden. Sonnenjunges will umbedingt so sein wie Nesselstern, träumt von ihr als Mentorin und nennt sie ganz offen 'Mutter'. Auch Giftblick kommt öfters vorbei, um mit Sonnenjunges zu spielen. Wenn Nesselstern nicht da sind, kümmert sich Giftblick um sie und bringt ihr ein wenig über Kräuter bei, dabei ist sie sogar ungewöhnlich wenig sarkastisch. Sonnenjunges genießt die Idylle, hat aber keine Ahnung, wie schnell sie bald aus dieser gerissen werden würde.

Kapitel 5Bearbeiten

Sonnenjunges' Sicht:
Das Leben im Clan ist das übliche Slice of Life. Es wird Beute gebracht, Sonnenjunges spielt unter Nesselsterns liebevollem Blick herum und sogar Morgensee sitzt in der Sonne vor dem Kriegerbau und wirkt zufrieden. Sonnenjunges ist sehr glücklich über ihr Leben. Wenn Nesselstern morgens im Morgengrauen aufwacht, steht auch Sonnenjunges auf und besucht Giftblick im Heilerbau. Manchmal ist sie auch tagsüber dort, was Giftblick scheinbar nicht freut, doch in Wahrheit hat auch sie das Junge ins Herz geschlossen. Nur wenn Sonnenjunges entschieden zu aufdringlich wird, versucht ihre Kräuter zu fressen etc., schmeißt die Heilerin sie grob aus ihrem Bau. Auch Himmelssprung, Nesselsterns letzte Schwester, ist freundlich zu Sonnenjunges und schenkt ihr verschiedene Spielzeuge, weil sie immer noch das einzige Junge im Lager ist, daher auch keine Spielkameraden hat. Als sich die Blattgrüne dem Ende zuneigt, spielt Sonnenjunges im roten und goldenen Laub, imitiert die Kampfzüge der Schüler. Sie ist viel quirliger als früher, kräftig und wohlgenährt. In diesem Zustand wird sie die kalten Monde der Blattleere gut überstehen. Einzig die abschätzenden Blicke einiger Clangefährten stören. Sonnenjunges versteht aus ihren Gesprächen ständig nur "HalbClan" und "unerwünscht". Dennoch ignoriert sie es. Stattdessen bewundert sie die machtvollen Krieger, ist begeistert von den trainierenden Schülern, lässt sich von den Ältesten Geschichten erzählen und tut das, was normale Junge auch tun - glücklich sein, draußen spielen etc. Nesselstern ist ihr eine gute, aber strenge Mutter, deren Lehren vom führen des Clans ihr in Zukunft sehr helfen werden. Giftblick lehrt sie, dass man Kräuter, nur weil sie gut riechen, nicht gleich verspeisen sollte und manchmal lässt sich Himmelssprung sogar dazu herab, ihr einen kleinen Tipp für den Kampf zu geben. Obwohl sie noch keine Schülerin ist, findet Sonnenjunges es toll gleich von drei "Mentorinnen" umsorgt und gepflegt zu werden. Einsamkeit fühlt sie keine mehr, stattdessen ist alles spannend und neu. Neugierig untersucht Sonnenjunges Insekten, jagt Schmetterlinge, auch wenn diese ihr immer wieder davon fliegen. Als sie jedoch einmal auf einen Igel trifft, an ihm schnuppern will, sticht sie sich an den Stacheln die Nase und flüchtet sich unter Nesselsterns schützenden Bauch. Die freie Natur ist ihr noch zu fremd, aber jetzt schon spürt sie den ersten Drang in den Wald zu rennen und zu jagen. Sie beginnt die Monde wie alle Junge zu zählen, bis sie endlich Schülerin wird. Ihre Vorstellungen von Nesselstern als Mentorin malt sie sich klar aus. Noch  ahnt Sonnenjunges nichts, aber das Schicksal hat großes für sie bestimmt.

Kapitel 6Bearbeiten

Sonnenjunges' Sicht:
Die Zeit bei Nesselstern ist eine Wohltat für Sonnenjunges' Seele. Sie fühlt sich so glücklich wie noch nie, doch sie begreift nicht, was die Probleme ihres Clans mit ihr sind. Als Rauchkralle gestanden hatte, ihr Vater zu sein, war sie halb im Koma gewesen und besitzt daher nun keine wirklichen Erinnerung daran. Sie weiß lediglich, dass sie einen Vater im HurrikanClan hat, den Rest lässt Nesselstern nicht an sie rankommen, weil sie das Junge beschützen will. Leider geht das nicht allzu lange zu gut. Irgendwann meldet eine Patrouille Katzen aus dem HurrikanClan. Das Gemurmel im Lager beginnt von Neuem, einige bereiten sich sogar auf einen Kampf vor, aber alle wissen, dass es um Sonnenjunges geht. Nesselstern erwartet die Gäste am Eingang des Lagers. Ihre Ziehtochter hat sie in ihrem Bau versteckt, wo Himmelssprung sie ablenkt. Edelstern, Greifenkralle und Rauchkralle betreten das Lager. Für eine Kampf-Patrouille waren es zu wenig Katzen, weswegen sich auch die Krieger des WasserfallClans entspannen. Nesselstern und Edelstern führen ein höfliches Gespräch, Greifenkralle hält sich höflich zurück, aber Rauchkralle schaut unruhig umher, als suche er etwas. Als im die Floskeln der Anführerinnen zu sehr nerven, geht er dazwischen und erklärt, sie wären wegen seiner Tochter hier. Nesselstern hält allerdings an ihrer Meinung fest, doch Edelstern hält sanft dagegen, dass das Junge eine natürliche Vaterfigur benötige, keine Ziehmutter, die auch noch gleichzeitig die "Mutter" eines kompletten Clans war. Bei der Doppelbelastung würden wichtigere Dinge in Verzug geraten. Auch Greifenkralle wirft ein, dass das Junge dem HurrikanClan gehöre, weil die echte Mutter sich nicht mehr darum kümmern. Auch Giftblick hält gegen die Meinung. Der Streit wird immer heftiger, bis Rauchkralle plötzlich ausschert und in Nesselsterns Bau prescht. Grob reißt er die vollkommen verdatterte Sonnenjunges aus dem Nest, trägt sie hinaus. Sonnenjunges glaubt, den Geruch des Katers irgendwoher zu kennen. Auf der Lichtung ertönt wütenden Fauchen, doch trotz des Chaos ist Morgensee abwesend, als hätte sie es nicht gehört. Der Rest des Clans ist jedoch wütend, weil Rauchkralle scheinbar das Junge stehlen will. Doch Edelstern unterbricht den Lärm, entweder der HurrikanClan bekäme das Junge oder der WasserfallClan müsste sich gegen einen Krieg wappnen, wenn sie Sonnenjunges behalten würde. Nesselstern will sich für letzteres entscheiden, aber die dornenscharfen Blicke ihrer Clangefährten lassen sie verstummen. Sonnenjunges schreit laut, als sich die HurrikanClan-Patrouille sich mit ihr als Beute zurückzieht. Sie fühlt sich verraten, von Nesselstern und ihrem neuen Vater, gehen will sie nicht. Doch Sonnenjunges kann sich nicht wehren. Hilflos sieht sie zu, wie das Lager das WasserfallClans, sein Duft, seine Wärme verschwinden, stattdessen schlägt ihr der wilde Geruch des HurrikanClans entgegen wie Freiheit. Sie hat keine Ahnung, was sie dort erwarten würde.

Kapitel 7Bearbeiten

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Kapitel 8Bearbeiten

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Kapitel 10Bearbeiten

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